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Gitarren Solo pimpen

Posted: Wed Jul 12, 2017 12:53 pm
by TheGuidoKGroup
Hallo liebe Cubase Freunde,
nachdem ein Projekt mit fast ausschließlich VST-Instrumenten soweit steht, geht's an das Gitarren Solo. Das spiele ich mit einer Fender über einen Roland Amp (Line Out to UR22 Interface) sehr schön in das Projekt ein. Der Sound klingt gut, aber ....

beim Abspielen klingt das Gitarren Solo dann doch ziemlich dünn; einfach nur "dabei", statt herausgehoben. Ich kann die Spur zwar im Mixer lauter drehen, dafür wird das Gitarrensolo aber nicht wirklich herausgehoben.

Hat jemand Tipps oder ein VST-plugin, das gerade für solche Soli geeignet wäre.

Vielen Dank und Gruß

GK

Re: Gitarren Solo pimpen

Posted: Wed Jul 12, 2017 4:46 pm
by Timo
http://www.songs-and-stories.de/homerecording.html
Mixing Tutorial #2 lesen. Am besten alle drei. Roland hat hier eine ganze Menge vernünftiges Zeug zusammengeschrieben.
Es gibt nicht DIE Lösung für dein Problem, es kommt auf tausend Dinge an. Und du bist Gitarrist. ;)

Re: Gitarren Solo pimpen

Posted: Sat Jul 15, 2017 3:41 pm
by Eine Alte Oma
Ich würd mich an deiner Stelle mal über Saturation-Plugins und Enhancer-Plugins informieren. Damit kannst du das Timbre, also den Charakter, eines Klanges beeinflussen, ohne dass es zusätzlich verzerrt wirkt(, obwohl es rein technisch betrachtet auch eine Art Verzerrung ist).

Eine andere Methode, die durchaus Sinn ergeben könnte, wär, nen EQ auf dieses Solo zu legen und bei bestimmten Noten, die du besonders akzentuieren willst, irgendwelche Obertöne des Klanges (die nicht zu fern von der Fundamentalnote sind) gezielt anzuheben um schöne Resonanzen zu finden. Durch diese Akzentuieren könntest du das E-Gitarren-Solo auf seiner Lautstärke lassen, weil das menschliche Gehirn keine andauernde Lautstärke braucht, wenn es einmal registriert hat, dass der Sound da ist... sozusagen. Der beste EQ dafür ist MCharacter, weil dieser EQ automatisch die Melodie und damit die Fundamentalnote und Harmonics deines monophonen Materials analysiert.

Mein dritter Tipp ist die Verwendung eines Flangers mit einer recht schnellen Rate, einer sehr geringen Depth und viel negativem Feedback. Dann kannst du mit dem Frequenz-Knob, oder wie auch immer das Teil in deinem Flanger heißt, bestimmen auf welcher Frequenz der Flanger einen krassen oszilierenden Resonanzton erzeugen soll, den du dann sanft mit Dry-Wet reinmischen kannst. Das wird nen ähnlichen Effekt wie der EQ-Trick haben, aber n bisschen beweglicher klingen, weil es halt diese Schwingung mit drin hat, sehr trippy und doch konkret!