Volume Automation via VST

Diskussionen rund um unsere aktuellen Cubase Versionen.
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ssrmpc
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Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Tue Jan 08, 2019 11:30 pm

Servus

Dass ich noch nicht solange mit Cubase unterwegs bin, erkennt Ihr an folgender Frage:

Mit welchem VST können volume Automationen erledigt werden?

Nein.... Den Track volume Fader werde ich nicht automatisieren, da ich sonst Probleme beim Mixdown habe. Bei anderen DAWs z.B. Ableton existiert ein "utility" VST...... so was suche ich.

Das PlugIn welches ich suche sollte
  • ein von Cubase mitgeliefertes VST sein, welches möglichst keine Ressourcen frisst.
  • einen automatisierteren Gain haben, welcher von 0dB - -unendlich dB geht.
Danke für den Input
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Kaydee
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Re: Volume Automation via VST

Post by Kaydee » Wed Jan 09, 2019 6:18 am

such dir einfach ein Stock Plug-In, welches einen entsprechenden Gain bietet, zB. den "Mix6to2" oä.

alternativ gibt's VCA Fader, die sich für solche Anwendungen eignen.
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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Wed Jan 09, 2019 4:41 pm

Danke für den Feedback

Ich entnehme Deiner antwort, dass es in Cubase immer noch kein solches Plugin gibt. 3rd Party Plugins habe ich natürlich gefunden, z.B. Kilohearts - Gain welches gratis angeboten wird.

Das mit dem VCA Fader wäre theoretisch eine Lösung, aber irgendwie erscheint mir dies etwas Overkill zu sein.

Trotzdem.... Danke!
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Codex
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Re: Volume Automation via VST

Post by Codex » Sun Jan 20, 2019 11:56 pm

Ja stimmt so ein mitgeliefertes Faderplugin wäre nicht schlecht, ich mache es auch immer so, dass ich den Volume Fader selbst niemals automatisiere sondern immer nur ein Insert-Plugin. Erspart viele Probleme.
ich benutze für diese Anwendung MUtility von Melda, ist sogar kostenlos. Das coole an diesen Plugin ist, dass es sowohl einen Volume Fader (-xxdB bis 0dB) als auch ein Gain-Regel (-xxdB bis +xxdB) hat. Außerdem noch ein paar andere nützliche Sachen, Panning z.B. auch. Es ist aber in Modulen angeordnet, es wird also nur Rechen- Zeit verbraucht für die Module die du auch aktiviert hast.
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VSTi: Nexus, VPS Avenger, EastWest Composer Collection, NI Komplete 12, Vienna SE, RealGuitar, RealLPC, Alchemy, Z3TA 2+, xln Addictive Drums 2, Firebird2, ABL2, ERA II Medieval Legends
VST: FabFilter, MeldaProductions, Vengeance Plugins, SoundToys 5, Melodyne Studio 4, SPL, ArtsAcoustic Reverb, SIR2, zPlane Elastique Pitch, SugarBytes Artillery, Tone2 Filerbank 3, Voxengo Elephant & VariSat, iZotope Production Suite 2, Waves Gold Bundle, Amplitube 4 MAX
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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Mon Jan 21, 2019 4:29 pm

Wo genau müsste man bei Steinberg diesen Feature-Request platzieren? Ein solches PlugIn bereit zu stellen ist ja wirklich nicht kompliziert.

Übrigens Danke für Deinen Input.... ich dachte schon, dass die Cubase-Benutzer komplett anders ticken. Das MUtility ist ein guter Hinweis! Ich denke zwar, dass Steinberg ein Utility zur Verfügung stellen sollte, aber wenigstens gibt es gratis Plugins welche das Problem lösen.

Link zu 3rd Party Plugins:
https://www.meldaproduction.com/MUtility
https://kilohearts.com/products/gain
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Re: Volume Automation via VST

Post by marQs » Tue Jan 22, 2019 1:33 am

Der Studio EQ hat cleanen Gain.

Gain aus dem Pre-Rack wäre auch möglich, ist allerdings dann logischerweise pre-Plugins und nicht immer, was man will.
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Re: Volume Automation via VST

Post by JD-HUNTER » Tue Jan 22, 2019 10:37 am

Mir erklärt sich nicht so ganz, wieso das nicht über Faderautomation funktionieren sollte. Hätten alle user damit Probleme, wäre das Forum hier voll damit. Es entspricht auch nicht der Logik, Cubase mit einem weiteren plugin aufzublasen, mit dem eine bestehende Funktion nur kopiert wird.
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Re: Volume Automation via VST

Post by rescue21 » Tue Jan 22, 2019 12:43 pm

Den Track volume Fader werde ich nicht automatisieren, da ich sonst Probleme beim Mixdown habe
da stellt sich mir die Frage warum nicht, denn genau dafür ist die Fader Automation da :o
Es entspricht auch nicht der Logik, Cubase mit einem weiteren plugin aufzublasen
Seh ich genauso
oder Du erkärst uns warum Du das entgegen der allgemeinen Sinnhaftigkeit tun willst :roll:
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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Tue Jan 22, 2019 2:42 pm

Servus rescue21, JD-HUNTER

Haha... das ist ja schon fast überheblich. Nun..... ihr seit vermutlich einfach nur massiv besser als ich. Darum habt Ihr offensichtlich beim Mixdown - also nach dem Ihr ein Projekt mit Sounddesign, Komponieren und Arrangieren erstellt habt - keine Probleme.

Bei mir stellt sich nach besagten Schritten immer und ohne Ausnahme das Problem, dass die Snares 2dB zu laut, die Stimmen zu leise und überhaupt jede Spur etwas in's Gleichgewicht gebracht werden muss. Dafür verwende ich die Fader des entsprechenden Tracks. Wenn diese Fader automatisiert sind, muss die Automation entsprechend verschoben werden, was ich als extrem mühsam bezeichne, denn es muss Zackig gehen und während dem Abspielen.

Aus diesem Grund haben diverse andere DAWs ein Utility-Plugin welches erlaubt Volume-Automation vorzunehmen um die Fader für den Mixdown frei zu lassen. Das ist in meinen Augen super praktisch, da ich eine Volume-Automation einmal zeichne, aber x-mal am Fader rum schraube bis ich happy bin.

Sofern Cubase nicht die Möglichkeit bietet die Automation mit dem Fader relativ (mit) zu bewegen, fehlt mir ein solches Plugin. Mit dem von mir beschriebenen Szenario ist ein Gain-Utility ein sinnvolles PlugIn und hat nichts mit "Cubase mit weiteren Plugins aufzublasen" zu tun.

Kennt Ihr dieses Problem tatsächlich nicht? Immer alles tiptop abgemischt? Gibt es einen Trick den ich nicht kenne? Habt Ihr einen anderen Workflow? Gebt Ihr die Projekte einem Mix-/Mastering-Engineer ab?

Ich hoffe, dass ich mein Anliegen nun gut genug beschrieben habe um "entgegen der allgemeinen Sinnhaftigkeit" zu bestehen und auch dass mir jemand eine Möglichkeit beschreibt, welche schnell, übersichtlich und bequem in den bestehenden Workflow integriert werden kann ohne ein zusätzliches Plugin.

Nein ganz im Ernst.... bitte helft mir das obige Problem zu lösen, welches die Cubase-Community nicht kennt, aber offensichtlich bei Ableton, Bitwig, StudioOne etc. mit einem Utility Plugin gelöst werden musste.
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Re: Volume Automation via VST

Post by rescue21 » Tue Jan 22, 2019 3:51 pm

das sollte nicht überheblich sein, damit wollte ich genau das rauskitzeln was Du jetzt geantwortet hast 8-)
und überhaupt jede Spur etwas in's Gleichgewicht gebracht werden muss
sowas mache ich und auch andere mit Limiter und Compressor
und um in einer Snare Spur einzelne Schläge zu bändigen könnte man die einzelnen Schläge freistellen und direkt im Arrangement Fenster runterregeln.
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Re: Volume Automation via VST

Post by H.L » Tue Jan 22, 2019 7:37 pm

Hi

Ja dass "Problem" kenn ich. Wenn ich Spuren habe mit vielen Volume Automationen, mache ich für jede einzelne
Spur noch ein Gruppenspur. Da geht dann zwar nur eine Spur rein, dafür kann ich beim Abmischen die ganze Original-
spur, mit den ganzen Automationen leiser oder lauter mache ohne die ganze Zeit an den Automationen rumfummeln
zu müssen. Ich mache die Originalspur (die Automationen) einfach so laut wie möglich und regle dann mit dem
Gruppenspur Volumefader die Sache im ganzen wieder runter. Einfach so das ich etwas Luft nach oben habe, falls
ich beim abmischen wieder lauter machen muss. Dafür extra ein Volume VST zu nutzen, ist mir gar nie in den Sinn
gekommen. Beim abmischen hab ich gerne alles auf dem Mixer sichtbar. Zur besseren Übersicht, platzier ich die
Gruppenspur direkt unter die Originalspur. Ist vielleicht in einigen Augen etwas umständlich, für mich stimmts aber.

Grüsse

svennilenni
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Re: Volume Automation via VST

Post by svennilenni » Wed Jan 23, 2019 12:19 am

ssrmpc wrote:
Tue Jan 22, 2019 2:42 pm
Bei mir stellt sich nach besagten Schritten immer und ohne Ausnahme das Problem, dass die Snares 2dB zu laut, die Stimmen zu leise und überhaupt jede Spur etwas in's Gleichgewicht gebracht werden muss. Dafür verwende ich die Fader des entsprechenden Tracks. Wenn diese Fader automatisiert sind, muss die Automation entsprechend verschoben werden, was ich als extrem mühsam bezeichne, denn es muss Zackig gehen und während dem Abspielen.

Aus diesem Grund haben diverse andere DAWs ein Utility-Plugin welches erlaubt Volume-Automation vorzunehmen
Und was ist jetzt der Unterschied, ob du an dem Plugin eine Volume Automation fährst, oder direkt am Cubase Fader? Zumal es doch genau so mühsam ist, am Plugin eine bestehende Automation zu ändern, wie am Cubase Fader
ssrmpc wrote:
Tue Jan 22, 2019 2:42 pm
um die Fader für den Mixdown frei zu lassen. Das ist in meinen Augen super praktisch, da ich eine Volume-Automation einmal zeichne, aber x-mal am Fader rum schraube bis ich happy bin.
das heisst, Du fährst dann einmal im Plugin eine Automation, und das einzige, was Du daran ändern musst, ist ein Offset über deinen ganzen song?
ssrmpc wrote:
Tue Jan 22, 2019 2:42 pm
Sofern Cubase nicht die Möglichkeit bietet die Automation mit dem Fader relativ (mit) zu bewegen, fehlt mir ein solches Plugin
Cubase bietet die Möglichkeit, Offsets auf eine bereits bestehende Automation zu schreiben.
H.L wrote:
Tue Jan 22, 2019 7:37 pm
Ja dass "Problem" kenn ich. Wenn ich Spuren habe mit vielen Volume Automationen, mache ich für jede einzelne
Spur noch ein Gruppenspur. Da geht dann zwar nur eine Spur rein, dafür kann ich beim Abmischen die ganze Original-
spur, mit den ganzen Automationen leiser oder lauter mache ohne die ganze Zeit an den Automationen rumfummeln
zu müssen. Ich mache die Originalspur (die Automationen) einfach so laut wie möglich und regle dann mit dem
Gruppenspur Volumefader die Sache im ganzen wieder runter.
Das funktioniert ja aber auch nur, so lange Du keine Postfader inserts oder sends in / aus den Originalspuren benutzt.

Ruby
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Re: Volume Automation via VST

Post by Ruby » Wed Jan 23, 2019 10:01 am

H.L wrote:
Tue Jan 22, 2019 7:37 pm
Hi

Ja dass "Problem" kenn ich. Wenn ich Spuren habe mit vielen Volume Automationen, mache ich für jede einzelne
Spur noch ein Gruppenspur. Da geht dann zwar nur eine Spur rein, dafür kann ich beim Abmischen die ganze Original-
spur, mit den ganzen Automationen leiser oder lauter mache ohne die ganze Zeit an den Automationen rumfummeln
zu müssen. Ich mache die Originalspur (die Automationen) einfach so laut wie möglich und regle dann mit dem
Gruppenspur Volumefader die Sache im ganzen wieder runter. Einfach so das ich etwas Luft nach oben habe, falls
ich beim abmischen wieder lauter machen muss. Dafür extra ein Volume VST zu nutzen, ist mir gar nie in den Sinn
gekommen. Beim abmischen hab ich gerne alles auf dem Mixer sichtbar. Zur besseren Übersicht, platzier ich die
Gruppenspur direkt unter die Originalspur. Ist vielleicht in einigen Augen etwas umständlich, für mich stimmts aber.

Grüsse
HI,

du weißt schon, dass du die Automationskuve als Ganzes erhöhen/reduzieren kannst?

Gruß Ruby
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Re: Volume Automation via VST

Post by Codex » Wed Jan 23, 2019 12:03 pm

Also für mich ist es vom Workflow so einfach viel unkomplizierter, mal ein konkretes Beispiel:
Ich habe eine Spur mit Strings, da habe ich eben dieses zusätzliche Plugin als letzten Insert drin und damit automatisiere ich z.B. dass die Strings an bestimmten Stellen in der Lautstärke anschwellen.
Jetzt höre ich meinen Mix zwei Tage später auf einem anderen System und denke mir, die Strings müssten 1dB leiser sein.
- natürlich könnte ich jetzt die Automation auswählen und sie 1dB runter schieben, ich finde es aber praktischer jetzt einfach den Volumefader 1dB runter zu nehmen. Ist wie gesagt nur ein Workflow-Unterschied. Bei meiner Methode bleiben die Volumefader eben immer un-automatisiert, so dass ich meinen Mix jederzeit relativ zueinander ändern kann.
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass ich ja nicht nur die eine Strings-Spur habe sondern vielleicht 50-70 Spuren... soll ich dann bei jeder in die Automationkurve gehen und daran rumeditieren... Nee, lieber schnell den Fader anfassen und da nachjustieren!
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Re: Volume Automation via VST

Post by svennilenni » Wed Jan 23, 2019 12:50 pm

Codex wrote:
Wed Jan 23, 2019 12:03 pm
Wenn man jetzt noch bedenkt, dass ich ja nicht nur die eine Strings-Spur habe sondern vielleicht 50-70 Spuren... soll ich dann bei jeder in die Automationkurve gehen und daran rumeditieren... Nee, lieber schnell den Fader anfassen und da nachjustieren!
Das braucht es auch mit Standard Volume Automation nicht, abgesehen davon lassen sich damit auch ganz einfach nur bestimmte Bereiche editieren - was bei einem nicht automatisierten Fader wiederum nicht geht, allerdings bei euch ja anscheinend aber auch nicht nötig ist. Und wie Du schon schriebst: jedem das Seine.

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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Wed Jan 23, 2019 1:11 pm

Hallo zusammen

@Codex....
Du hast mich zu 100% verstanden! Ich bin also nicht alleine :-)

@alle
Ich denke ich hab's begriffen. Es ist mein Workflow. Ich habe mich auch per Youtube etwas schlau gemacht und offensichtlich ist es normal Audio-Clips zu erstellen und diese dann mit einem Fade-In/-out zu bestücken. Dann braucht es keine Gain-Automation, da es im Clip erledigt wird. Alternativ und so von H.L. beschrieben werden u.a. VCA-Tracks für Automationen verwendet.

Als Schlussfolgerung werde ich - was Gain-Automation angeht - meinen Workflow überprüfen. Das Problem ist ohne zusätzliches Plugin lösbar. Allerdings ist die Verwendung eines Gain-Plugin - so wie von codex beschrieben - schnell, einfach und übersichtlich. Das dürft Ihr alle gerne ausprobieren.

An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich für Euren Input.

Cheers
-Marc
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Re: Volume Automation via VST

Post by svennilenni » Wed Jan 23, 2019 2:01 pm

ssrmpc wrote:
Wed Jan 23, 2019 1:11 pm

Ich denke ich hab's begriffen. Es ist mein Workflow. Ich habe mich auch per Youtube etwas schlau gemacht und offensichtlich ist es normal Audio-Clips zu erstellen und diese dann mit einem Fade-In/-out zu bestücken. Dann braucht es keine Gain-Automation, da es im Clip erledigt wird.
Alles was "im clip erledigt wird" passiert vor den Inserts, und ist somit nicht das selbe, wie die Volume (Fader) Automation, sobald rgendwelche Threshold-abhängigen Plugins im Spiel sind.

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Re: Volume Automation via VST

Post by H.L » Wed Jan 23, 2019 7:23 pm

Hi

@Ruby
Ja, dass weiss ich und bin auch froh darüber dass man das kann. Beim finalen Abmischen, ist es für mich
einfach zu umständlich, die Automation komplett auszuwählen um zu senken oder anzuheben. Wenn ich
einen Fader beim Mixer habe, geht das einfacher und schneller.

@svennilenni
Die Insert Effekte von der Originalspur, werden dann einfach in die Gruppenspur kopiert. Von der Original-
spur, kommt dann nur noch das reine Automatisierte Audiosignal, der Rest wird dann in der Gruppenspur
erledigt.
Für mich klappt das so..es darf, oder sollte aber jeder so machen können wie er möchte

Grüsse

svennilenni
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Re: Volume Automation via VST

Post by svennilenni » Wed Jan 23, 2019 7:30 pm

H.L wrote:
Wed Jan 23, 2019 7:23 pm
@svennilenni
Die Insert Effekte von der Originalspur, werden dann einfach in die Gruppenspur kopiert. Von der Original-
spur, kommt dann nur noch das reine Automatisierte Audiosignal, der Rest wird dann in der Gruppenspur
erledigt.
Für mich klappt das so..es darf, oder sollte aber jeder so machen können wie er möchte

Grüsse
Genau genommen ändert das aber unter Umständen den Mix - nur mal der Vollständigkeit halber erwähnt.

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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Wed Jan 23, 2019 9:51 pm

svennilenni wrote:
Wed Jan 23, 2019 2:01 pm
ssrmpc wrote:
Wed Jan 23, 2019 1:11 pm

Ich denke ich hab's begriffen. Es ist mein Workflow. Ich habe mich auch per Youtube etwas schlau gemacht und offensichtlich ist es normal Audio-Clips zu erstellen und diese dann mit einem Fade-In/-out zu bestücken. Dann braucht es keine Gain-Automation, da es im Clip erledigt wird.
Alles was "im clip erledigt wird" passiert vor den Inserts, und ist somit nicht das selbe, wie die Volume (Fader) Automation, sobald rgendwelche Threshold-abhängigen Plugins im Spiel sind.
Ja klar, aber wenn Du via Render einen Audio-Clip erstellst, dann kann man ja wählen ob die Track-Inserts eingerechnet werden sollen oder nicht. Somit wäre Deine Anmerkung lösbar.

Mein Problem ist einfach, dass ich mich nicht entscheiden kann oder will. Etwas zu Rendern hat so einen definitiven Charakter.... aber das ist mein Problem und da muss ich durch. Es hat natürlich auch viele Vorteile wenn mit Audio-Clips gearbeitet wird. U.a. das neue "Offline-Processing" Feature welches die Plugins/Processe gleich in den Clip einrechnet.
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Re: Volume Automation via VST

Post by Nikkin » Wed Jan 23, 2019 10:31 pm

Ich hatte das Thema auch schon, dass ich eine automatisierte Spur gern insgesamt lauter oder leiser gemacht hätte.
Und ich hätte es auch gern im Mixer gehabt.
Für mich scheint es ein sinnvoller Feature Request zu sein, wenn man die Fader im Mixer zwischen einem absoluten Modus (wie heute) und einem relativen Modus (anheben und absenken unter Beibehaltung der Automationskurve) umschalten könnte.
Dann hätte man das komfortabel auf jeder Spur im schnellen Zugriff
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OS: Windows 10 Pro, 64Bit, NVIDIA GeForce GT 1030 Grafikkarte
Audio: UAD Apollo X8, Allen & Heath Qu24
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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Thu Jan 24, 2019 1:55 am

Nikkin wrote:
Wed Jan 23, 2019 10:31 pm
...
Für mich scheint es ein sinnvoller Feature Request zu sein, wenn man die Fader im Mixer zwischen einem absoluten Modus (wie heute) und einem relativen Modus (anheben und absenken unter Beibehaltung der Automationskurve) umschalten könnte.
Dann hätte man das komfortabel auf jeder Spur im schnellen Zugriff
Interessante Idee... das wäre die absolute Luxuslösung.

Ich verstehe das so, dass entweder
- jeder Track einen zusätzlichen fest eingebauten VCA-Knob hat der automatisiert werden kann
oder
- jeder Track einen zusätzlichen fest eingebauten Volume-Knob hat welcher automatisiert werden kann.

Das wäre doch wirklich noch ne Schippe cooler als ein popliges Gain.vst, oder?!
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Re: Volume Automation via VST

Post by svennilenni » Thu Jan 24, 2019 12:00 pm

Nikkin wrote:
Wed Jan 23, 2019 10:31 pm

Für mich scheint es ein sinnvoller Feature Request zu sein, wenn man die Fader im Mixer zwischen einem absoluten Modus (wie heute) und einem relativen Modus (anheben und absenken unter Beibehaltung der Automationskurve) umschalten könnte.
Das kann man - wie hier schon mehrfach geschrieben - schon lange.
ssrmpc wrote:
Thu Jan 24, 2019 1:55 am
Ich verstehe das so, dass entweder
- jeder Track einen zusätzlichen fest eingebauten VCA-Knob hat der automatisiert werden kann
oder
- jeder Track einen zusätzlichen fest eingebauten Volume-Knob hat welcher automatisiert werden kann.

Das wäre doch wirklich noch ne Schippe cooler als ein popliges Gain.vst, oder?!
Ja genau - hier nochn Knöpfchen, da nochn Faderchen für Dinge die eh schon implementiert sind. Einen Fader und dazu noch einen Volume knob pro Kanal, damit man das Knöpfchen automatisieren kann, und den Fader nicht? Toll...

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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Thu Jan 24, 2019 1:48 pm

svennilenni wrote:
Thu Jan 24, 2019 12:00 pm
Das kann man - wie hier schon mehrfach geschrieben - schon lange.

Ich beschäftige mich erst seit V10 mit Cubase

... und ja... ich lese die manuals

... und ja... ich schaue mir tutorials an

... und nein... eine bequeme Lösung wie in anderen DAWs hab ich in Cubase noch nicht gesehen, aber Du offensichtlich schon.

Da Du das Problem welches ich und codex beschrieben habe nicht kennst, da Cubase alles benötigte schon mitbringt, dann bitte ich Dich erhelle uns. Das wäre dann mal einen sehr sinnvollen Beitrag von Dir der hilft.

Im voraus danke!
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Re: Volume Automation via VST

Post by ssrmpc » Thu Jan 24, 2019 3:19 pm

Ich versuche nochmals das mein Problem zu beschreiben.

Wenn die Track-Volume-Fader automatisiert werden, dann können diese manuell nicht mehr verwendet werden. Das macht den Mixdown extrem umständlich, da immer die besagte Automation komplett erhöht/abgesenkt werden muss. Es wäre daher komfortabel, wenn man etwas automatisieren könnte dass den Klang nicht verändert und die Track-Volume-Fader nicht blockiert.

Der Lösungsansatz sollte
a) bequem sein
b) übersichtlich sein

Cubase Lösungsansatz 1 - Render in place
Die Clips/Track rendern (inkl. der verwendeten insert Effekte) und den Fade-In/-out im Clip lösen. Das ist zwar etwas Umständlich, hat aber auch viele Vorteile.

Cubase Lösungsansatz 2 - VCA Track
Abgesehen von der Tatsache, dass die Automationskurve in einem separaten VCA-Track und nicht im eigentlichen Track ist, erledigt der VCA Ansatz das "automatisieren" eines oder mehreren Track-Volume-Fader.

Cubase Lösungsansatz 3 --Group Track
Alternativ könnte anstelle des VCA Tracks auch ein Group-Track verwendet werden. Das ist vermutlich für alle die nicht Cubase Pro verwenden eine Möglichkeit. Aber auch hier sind die Automationen nicht mehr im eigentlichen Track sonder wie im VCA-Track ein einer separaten Spur.

Hier noch ein Youtube-Tutorial zu den VCA-/Group-Tracks: https://www.youtube.com/watch?v=g-g8-KJto48

Cubase Lösungsansatz 4 - pre-Gain
Wer sich nicht daran stört, dass der Threshold der Insert-Effekte ausgehebelt werden, kann den pre-Gain.
Da aber wie gesagt der pre-Gain vor den Insert-Effekten zur Anwendung kommt, habe ich diese Möglichkeit nie verwendet und bin der Meinung dass diese Variante nichts taugt.

3rd Party DAWs Lösungsansatz - Gain Utility.vst
Andere DAW Hersteller lösen besagtes Problem mit einem kleinen VST-Plugin, welches die Stereobreite und Volume manipulieren kann. Dieses Plugin wird als letztes Plugin in der Insert-Effekt-Kette eingefügt.

Link zu gratis 3rd Party Plugins:
https://www.meldaproduction.com/MUtility
https://kilohearts.com/products/gain


ABER

Offensichtlich gibt's ja noch andere Lösungswege
svennilenni wrote:
Thu Jan 24, 2019 12:00 pm
Das kann man - wie hier schon mehrfach geschrieben - schon lange.
Und darauf bin ich nun wirklich gespannt und hoffe, dass nicht die Trim-Automation beschrieben wird, da diese weder bequem noch übersichtlich ist.
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