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SheWrites camp by BitchPlease

Interview mit den Gründern der neuen international aufgestellten All-Female Songwriting Camp Initiative

von Markus Thiel – 21 September 2018

Falls du irgendwo zwischen den späten Siebzigern und heute das Licht der Welt erblicken durftest und seitdem das Vegetieren unter einem Stein aktiv vermieden hast, solltest du praktisch auf ganz natürliche Weise mit der respektablen Idee der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau groß geworden sein.

Aufgrund der Tatsache, dass mir vermeintlich bereits eine Menge erfolgreicher Frauen im Musikbusiness bekannt sind und dem vollen Bewusstsein, dass beim Thema Gleichstellung weltweit noch so einiges an Entwicklungspotential besteht, wäre ich wohl trotz allem nie auf die Idee gekommen, dass international ein derart großer Bedarf an Girls-Only Writing Camps besteht.
So war ich gleichermaßen erstaunt und hoch interessiert vom Projekt BitchPlease zu hören, welches von der Produzentin und Songwriterin Charlie McClean zusammen mit der Sängerin/Songwriterin Violet Skies ins Leben gerufen wurde, und die aus diesem Zusammentreffen hervorgegangene SheWrites Writing Camp Initiative ergab.
Beide Frauen verfügen neben einem fundierten und respektablen musikalischen Background über etliche Jahre Erfahrung im Musikbusiness. Zudem handelt es sich bei BitchPlease um ein strikt gemeinnütziges Projekt, weswegen eine Teilnahme am SheWrites Camp ausschließlich auf Einladung erfolgt. Unterstützt wird die Initiative neben der PRS Foundation bereits von mehreren Unternehmen der Branche, darunter auch Steinberg.

Ich traf mich mit Charlie, Violet und Minna Koivisto, einer Teilnehmerin aus Finnland, im Rahmen eines Camps in Berlin in den wunderschön ausgestatteten Räumen von Tom Deinigers Bauteil3 Co-Writing Space in Berlin Tempelhof.

Minna Koivisto

Welche Idee steckt hinter BitchPlease und SheWrites?

Charlie: Violet und ich arbeiteten 2016 zusammen an ihrer EP und es stellte sich dabei heraus, dass es für sie tatsächlich das erste Mal war, dass dies mit einem weiblichen Produzenten geschah. Kurioserweise erzählten mir alle weiblichen Künstler, mit denen ich bisher zusammenarbeiten durfte, in ungefähr das Gleiche, nämlich dass sich die Kooperation mit einer Frau immer noch gravierend von der mit einem Mann unterscheidet. Nachdem wir also die Platte fertig hatten, beschlossen wir beide, dass so etwas wirklich viel öfter passieren muss. Scherzhaft sagte ich: „Hey, lass uns mal ein paar Writing-Camps für Frauen organisieren!“ und Violet war sofort Feuer und Flamme!
Zunächst hielten wir das Ganze für eine komplett verrückte Idee, bis plötzlich nicht mal zehn Monate später unser Baby SheWrites vor uns stand und wir begannen in verschiedensten Teilen der Welt Writing-Camps zu organisieren. Den Start machte ein Workshop in London an welchem letztlich 70 Musikerinnen, Songwriterinnen und Tontechnikerinnen in verschiedenen Studios quer über sie gesamte Stadt verteilt teilnahmen. Seitdem wächst die Idee und scheint sich kontinuierlich rund um den Globus zu verbreiten.

Violet: Um ehrlich zu sein hatten wir über das Camp in London hinaus eigentlich gar keine weiteren Termine geplant. Wir dachten lediglich, dass das Ganze ein zwar ein großer, aber zugleich ein einmaliger Spaß werden würde. Allerdings nahmen plötzlich so viele internationale Künstlerinnen an der Aktion teil, dass wir uns förmlich gezwungen sahen noch weitere Camps mit einer Frequenz von mindestens einer Veranstaltung pro Jahr zu planen. Dann bekamen wir auf einmal direkte Anfragen aus Ländern wie Schweden, ob wir nicht auch Camps in anderen Teilen der Welt anbieten könnten.

Das hört sich ganz so an, als hätte die Welt auf euch gewartet!

Violet: Im Moment können wir den Ansturm und die internationale Nachfrage nach Camps tatsächlich fast nicht mehr bewältigen.

Charlie: Wir mussten dieses Jahr sogar das Camp in London absagen. Stattdessen hatten wir Workshops in Spanien, Stockholm, Tokio, diesen hier in Berlin und zwei noch anstehende in LA und Reykjavik!

Violet: Auf diese Art treffen wir so viele unglaublich tolle Künstlerinnen und Produzentinnen die wir vorher überhaupt nicht kannten. Uns fällt es plötzlich viel einfacher Leute zu empfehlen. Mit diesem stetig wachsenden Netzwerk weiblicher Künstler braucht man eigentlich überhaupt keine Jungs mehr zu kontakten.

Charlie: Das Beste daran ist tatsächlich, dass wir nun weibliche Künstler direkt aneinander vermitteln können. Wenn zum Beispiel eine unserer Songwriterinnen nach Stockholm reisen möchte, um dort mit ein paar Mädels zu arbeiten, muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, ob mir vielleicht der Name von dieser einen da einfällt, die ich dort irgendwann mal kennen gelernt habe, denn wir kennen vor Ort jetzt einfach alle! Aktuell ist eines unserer Ziele genauso ein weltweites und umfangreiches Netzwerk von Frauen in der Musikindustrie zu etablieren.

Violet: …auf diese Weise wollen wir auch die Zahlenverhältnisse nachhaltig verändern. Aktuell sind beispielsweise lediglich 6% aller Produzenten und 16% aller Songwriter in Großbritannien Frauen. Natürlich hat auch noch keine davon bisher einen Grammy erhalten. Wenn man diese Zahlen zurückverfolgt stellt sich zudem heraus, dass sich der prozentuale Anteil seit den 80er-Jahren überhaupt nicht verändert hat – das haut einen doch um! Weißt du, es gibt da draußen so viele großartige Künstlerinnen, aber die meisten sind umringt von Männern. Das heißt, Songs werden zum Großteil von Männern geschrieben und produziert und viele Frauen können am Ende froh sein, wenn sie noch etwas Eigenes hinzufügen dürfen. Manchmal stellt sich tatsächlich heraus, dass in einem dreißigköpfigen Produktionsteam gerade einmal der ausführende Künstler eine Frau ist, die vielleicht das letzte Mal vor über drei Jahren mit einer anderen Frau zusammengearbeitet hat. 

Das klingt ziemlich unglaublich!

Violet: Versteh uns bitte nicht falsch! Wir wollen hier keinen Männerhass schüren... Unsere Mission ist es eine Antwort auf die Frage zu finden, wo denn die ganzen Mädels geblieben sind.

Charlie: Natürlich ziehen wir auch über Männer her… (lacht)

Violet: Es geht uns nicht darum die Jungs rauszuschmeißen sondern die Mädels reinzubringen! Es gibt aktuell einen Trend in der stetig wachsenden Musikindustrie, dem zu Folge viele Frauen aus lauter Frustration anfangen sich selber zu produzieren. Einer der Gründe, der dazu führt, ist die Tatsache, dass Plattenfirmen jungen Künstlern oft ältere Produzentensemester vor die Nase setzen und damit werben, dass diese mal irgendetwas Cooles in den 80ern produziert haben. Ich meine, was zur Hölle, – in dieser Zeit waren die meisten dieser Künstlerinnen noch nicht mal geboren!

Charlie: Es geht hier nicht darum, respektlos gegenüber ausgesprochen erfahrenen Produzenten und Kollegen zu sein, sondern um das Ermöglichen einer echten Beziehung zwischen Künstler und Produzent, welche sicherstellt, dass die Vision wirklich auf beiden Seiten in ähnlicher Weise verstanden wird. Eine Produktions-Session sollte für alle Teilnehmenden daher so angenehm und entspannt wie möglich sein. Ich mache oft die Erfahrung, dass Künstler, die mit mir oder anderen weiblichen Produzenten arbeiten – egal ob Frau oder Mann – völlig überrascht realisieren, dass sie sich aufgrund einer komplett anderen Atmosphäre im Raum viel besser entspannen können. Wenn alles passt und man wirklich ehrlich miteinander umgeht, dann kommen dabei auch völlig andere Songs und Themen heraus. Songs zu schreiben kann sich tatsächlich sehr ähnlich wie eine Therapiesitzung anfühlen. Das ist ein anderes kreatives Erleben! Für mich ist es letztlich wichtig, dass die Leute die Wahl haben mit wem sie arbeiten möchten.

Violet: Im Prinzip hoffen wir, dass wir diese Camps in spätestens fünf Jahren überhaupt nicht mehr veranstalten müssen und BitchPlease sich in der Zwischenzeit zu einem gut arbeitenden Label gemausert hat, welches sich um einen ganzen Haufen talentierter Mädels kümmern darf. Zumindest könnte dies vom jetzigen Standpunkt betrachtet eine Richtung sein, in die sich das Ganze entwickelt – aber wir haben das aktuell eigentlich nicht wirklich im Griff. Wir hoffen einfach, dass unser Engagement dazu führt, dass sich die Zahlenverhältnisse in der Branche in der Zukunft deutlich ändern und vielleicht auch mal ein Grammy für *Producer of the Year* für jemanden, mit dem wir gearbeitet haben herausspringt. Das würde eine echte Trendwende markieren, so dass der Kampf gegen das System auf lange Sicht nicht mehr notwendig sein wird. Ich hoffe darüber hinaus, dass auch die Jungs endlich erkennen, welch großes Potential es in ihrem direkten Umfeld zu entdecken gibt. Vielleicht stellt ja auch die ein oder andere Plattenfirma ihre Gewohnheiten in Frage und engagiert statt einem der üblichen Verdächtigen, mit denen man bereits seit Jahrzehnten zusammenarbeitet, mal eine frische und hochqualifizierte Produzentin wie Minna. 

In spätestens zehn Jahren solltet ihr mal ernsthaft darüber nachdenken einen männlichen Artist mit einem komplett weiblichen Team zu produzieren!

Charlie: Dafür gibt es sogar schon konkretere Pläne. Vielleicht lässt sich da so eine Art Kooperation mit einem anderen Writing-Camp Projekt auf die Beine stellen.

Violet: Das wäre wirklich großartig!

Wie würdet ihr den Hauptunterschied zwischen weiblichen und männlichen Produzenten beschreiben?

Minna: Mit weiblichen Produzenten entsteht weitaus häufiger eine solche Therapie-Session-Atmo von der Charlie bereits gesprochen hat. Es gibt darüber hinaus einfach auch viel mehr Diskussionen. Ich habe den Eindruck, dass Frauen während einer Session grundsätzlich viel gesprächsbereiter sind. Das ist für meine Begriffe einer der größten Unterschiede.

Violet: Wenn man explizit nachfragt, verstehen sich doch recht viele selbst produzierende Künstlerinnen als Topliner, denn nahezu jede kann schließlich auch singen. Frauen dabei zu beobachten wie sie mit Leichtigkeit zwischen Singen und Schreiben hin- und herwechseln kann auf Jungs schon mal etwas abschreckend wirken. In diesem Camp haben wir nicht selten drei weibliche Künstler in einem Raum, die nicht nur zusammen einen Song schreiben, sondern auch selbstverständlich alle singen können. Bei diesem Setup trifft das meist auch auf den ebenfalls weiblichen Produzenten zu, welcher somit ebenfalls in der Lage ist im geeigneten Moment eine eigene Gesangslinie beizusteuern. Viele männliche Produzenten würden so etwas nicht tun. Sie singen einfach nicht! Das ist bei Frauen schon eine völlig andere Art von Einsatz.

Charlie: Aus meiner Erfahrung kann ich ebenfalls bestätigen, dass Sessions mit Frauen generell von viel mehr Zusammenarbeit gekennzeichnet sind. Das ist wirklich faszinierend und ich kann gar nicht genau sagen, ob das nun letztlich einen biologischen oder sozialen Hintergrund hat. Zwischen Frauen herrscht bei einer Produktion im Studio einfach viel weniger Wettkampf und Protektionismus.

Violet: Wenn einer Künstlerin beispielsweise die Bassline nicht gefällt, würde ein weiblicher Produzent sich niemals zu ihr umdrehen, um sie darüber aufzuklären, dass der Bass aber sehr gut ist. Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, dass Frauen nicht auch ihren Standpunkt verteidigen würden, aber es ist dabei in der Regel viel mehr Zusammenarbeit im Spiel, welche auch der Meinung und den Gedanken des Gegenüber den nötigen Raum gibt.

Eigentlich hasse ich das Wort, aber würdet ihr sagen, das unter Frauen einfach weniger „Alphatiere“ im Raum sitzen?

Violet: Da gibt es überhaupt kein Alpha im Raum! Unter Frauen gibt es lediglich so etwas wie ein wechselndes Alpha, je nachdem wer gerade die bessere Idee verfolgt. Die Gruppe folgt dem aktuellen Gewinner, indem sie die aktuell kreativste Idee wertschätzend unterfüttert und gemeinsam weiterentwickelt. Viele von uns haben schon einschlägige Erfahrungen mit Produzenten gemacht, welche die gesamte Zeit während man seine Zeilen ins Mikrofon singt am Telefon hängen, um einem dann plötzlich über die Schulter zuzurufen „Dieser Take war gut!“ und du fragst dich „Welchen meinst du? Ich habe hier gerade so um die 50 abgeliefert!“ Alle wirklich erfolgreichen männlichen Produzenten mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, waren auch in der Lage sich einmal mit mir zusammen zu setzen und über Dinge zu reden. Ich habe ein paar wirklich großartige Songs mit Männern auf die Beine gestellt, aber immer nur mit denen, die auch emotional auf meiner Wellenlinie waren. Dies ist glaube ich immer noch eine Nische, in der Frauen ihre natürliche Stärke nicht immer auf Anhieb erkennen. Ich würde nicht sagen, dass es etwas Biologisches ist. Vielleicht werden Frauen einfach dazu erzogen verständnisvoller und offener zu sein als Männer. Die meisten Männer dagegen scheinen meiner Erfahrung nach zu den immer gleichen Klonen erzogen worden zu sein – zumindest was den „Stärke zeigen!“-Part betrifft.

Charlie: Ganz nebenbei: sich selbst von Ideen und Meinungen anderer zu isolieren und eine Art Copy-Creativity zu betreiben hat nichts mit Stärke, sondern dem genauen Gegenteil davon zu tun. In unseren Camps geht es daher auch darum, seine wahre Stärke zu entdecken.

Violet: Ich habe bereits einige Sessions im Studio erlebt, in denen ich wortwörtlich in Tränen ausgebrochen bin und keiner der Kerle wusste so richtig was er nun damit anstellen sollte. Es fühlte sich für mich fast so an als hätte ich sie dafür trösten müssen. Dabei ist es ja letztlich auch egal, ob die Emotion in einem Song nun ursächlich war oder ich mich wie eine Drama Queen aufführe – ich bin tatsächlich eine! (lacht) Wenn das Rennen auf die Toilette dein einziger Ausweg aus so einer emotionalen Situation ist, ist das für den gesamten Prozess nicht wirklich zuträglich. Bei der Produktion mit Charlie bin ich fast bei jedem Song in Tränen ausgebrochen. Anstatt zu fragen was los ist, hat sie mir eine Pause mit Tee oder Plätzchen angeboten.

Würdet ihr sagen, dass es auch einen gravierenden Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt was den Songwritingprozess betrifft?

Charlie: Das denke ich eigentlich nicht! Meiner Meinung nach gibt es lediglich spezielle Unterschiede zwischen Produzenten im Allgemeinen.

Violet: Ich denke, es geht mehr um die Atmosphäre im Kompositionsraum abhängig vom Geschlechtergleichgewicht.

Also geht es vordergründig eigentlich gar nicht um die Gender-Frage sondern um die Frage nach der richtigen Atmosphäre?

Violet: Definitiv! Ich denke Minna hat von uns dreien in diesem Feld die meiste Erfahrung…

Minna: Ich beobachte nicht selten, dass bestimmte männliche Komponisten ausgesprochen stark dazu neigen mich als ein Werkzeug für ihre eigenen Visionen zu betrachten. Sie versuchen einfach ihr Ding durchzudrücken ohne von mir Ratschläge oder Meinungen einzuholen. Das ist wirklich ein Phänomen, dass ich mit Frauen so noch nie erlebt habe. Das ist ein bemerkenswerter Unterschied!

Violet: Das ist das Ding! Als Produzent solltest du versuchen, die Vision des Künstlers bestmöglich zu transportieren. Umgekehrt sollte sich der Künstler aber auch darüber im Klaren sein, dass er einen sehr speziellen Produzenten aus einem sehr speziellen Grund ausgewählt hat. Man sollte also zuhören was dieser einem zu sagen hat! Andernfalls kann man sich das Geld auch sparen und stattdessen einen Toningenieur anheuern der exakt das tut, was man ihm sagt. Ein Produzent ist im Raum eben genau dafür da, weil er eine eigene Meinung hat – dies erfordert dann eben auch ein gewisses Level an gegenseitigem Respekt.

Charlie: Als Produzent bist du nicht gebucht, um deine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen sondern die Vision des Künstlers mittels deiner eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Du bist der Bildhauer, der die Werkzeuge beherrscht, um damit die Vorstellungen des Künstlers in die richtige Form zu bringen und ihm am Ende das fertige Werk wieder zu übergeben.

Minna: Als Produzent muss ich auch dem Text eines Songs meine besondere Aufmerksamkeit entgegen bringen. In meiner Heimat Finnland sind die Lyrics der unumstritten traditionell wichtigste Teil eines Songs und somit gleichsam auch bei der Produktion. Ich habe den Eindruck, dass sich heutzutage viele Produzenten gar nicht mehr die Mühe machen, sich für den Text eines Songs zu interessieren.

Violet: Ich habe schon Produzenten erlebt, die es geschafft haben im Anschluss an eine Session zu fragen, wovon der Song denn nun eigentlich handelt – so als wären sie die ganze Zeit nicht wirklich anwesend gewesen.

Charlie: Produzieren ist für mich ein ausgesprochen flexibler Prozess der zwingend offen bleiben muss. Man kann diesen Job nicht im Autopilot bestreiten. Viele Produzenten geben der Versuchung einer schnellen Nummer nach, da sie glauben so den Erwartungen des Kunden nach einem finalen Ergebnis bis zum Ende des Tages gerecht zu werden. Die eigentliche Aufgabe eines Produzenten ist es aber, diese verlockende Komfortzone so oft wie möglich hinter sich zu lassen, um sich aufmerksam bewusst zu machen, was wirklich gerade im Raum vor sich geht. Ein Produzent sollte das verbindende Element zwischen all den unterschiedlichen Menschen sein, die alle gemeinsam an einem Projekt arbeiten und er muss sich dabei immer wieder vergewissern, dass alle im besten Sinne miteinander in Kontakt stehen.

www.shewritescamp.com